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Alles was hier von mir wiedergegeben wird, stellt meine eigene Meinung dar.
Ich gebe mir Mühe, diese möglichst unvoreigenommen und neutral wiederzugeben.


Die spinnen, die Briten

Wir befinden uns im Jahr 2020 n.Chr. Ganz Europa kämpft mit einschneidenden Maßnahmen gegen den Corona-Virus. Ganz Europa? Nein! Ein unbelehrbarer Regierungschef auf einer in Zukunft einsamen Insel hört nicht auf die Experten. Und das Leben ist nicht leicht für viele der Bewohner der Insel, da sie die Dummheit ihrer Politiker und vieler ihrer Mitmenschen ertragen müssen.

Nach den, zugegebenermaßen, nicht sonderlich intelligenten Thesen der Herdenimmunität, verordnete die Regierung Großbritanniens „Keep calm and carry on“, also ruhig bleiben und wie gewohnt weitermachen, ganz im Sinne der Wirtschaft.

Diese Wirtschaft war es auch, die, im Sinne der schwarzen Null, das Gesundheitssystem auf ein absolutes Minimum herunterfuhr. So fehlen jetzt etwa bis zu 200.000 Intensivbetten, um die Bevölkerung zu versorgen.

Es werden auch nur Empfehlungen für Schließungen von Lokalen, Pubs oder sonstiger Geschäfte ausgegeben. Verantwortungsvolle Chefs, die ihre Läden zu sperren, kann man ohne finanzielle Hilfe im Regen stehen lassen, da sie die Sperrungen ihrer Läden ja nicht angeordnet, sondern sozusagen freiwillig durchführen. Ihre Angestellten werden bald auf der Straße stehen.

Britannia rules – ja was eigentlich?


ÖBB als Teil generalstabsmäßiger Absprachen zwischen Staatsbahnen

Die ÖBB sollen bei einem Verkauf von gebrauchten Zügen an die Tschechische Staatsbahn (ČD) einen Deal mit dem Staatsbetrieb eingegangen sein und dabei einen Mitbewerber ausgeschlossen haben – das lege eine Mail zwischen den beiden Staatsfirmen nahe.

Der vor vier Jahren im Zuge von Razzien der EU-Kommission aufgeflogene mutmaßliche Marktmissbrauch durch Staatsbahnen war offenbar strategisch geplant. Höchste Organe der Tschechischen Staatsbahn (ČD) und der ÖBB haben sich generalstabsmäßig verabredet, wenn es darum ging, private Konkurrenten auszubremsen.

Dem Tschechischen Bus- und Bahnbetreiber Regiojet, der mit seinen orangen Zügen inzwischen auch zwischen Prag und Wien verkehrt, soll die ÖBB-Personenverkehr AG ihre zum Verkauf stehenden alten Reisezugwagen nicht verkauft haben, obwohl Regiojet mit 80.000 Euro pro Waggon mehr gezahlt hätte als der zweite Interessent aus der Slowakei, WGS, der nur 60.000 Euro geboten hatte. Das berichtet das tschechische Nachrichtenportal „Seznam Zprávy“ unter Berufung auf eine E-Mail-Korrespondenz zwischen der damaligen Führung des ÖBB-Fernverkehrs und dem Vorstandsassistenten der Staatsbahn České dráhy (ČD).

Laut den E-Mails schlugen ČD-Manager ihren Ansprechpartnern in der Chefetage der ÖBB-Personenverkehr AG am 10. Februar 2015 kurz vor Mitternacht ziemlich ungeniert vor, Regiojet aus der Vergabe zu „eliminieren“ und der weniger bietenden slowakischen Wagon-Service den Zuschlag zu geben. Geradezu offenherzig ist die Antwort aus Wien zwei Tage später: Die zwischenzeitlich auf eine andere Geschäftsführerfunktion innerhalb des ÖBB-Konzerns gewechselte Führungskraft (Name der Redaktion bekannt, Anm.) sicherte zu, dass Regiojet den Zuschlag nicht bekommen wird – und fragt auch gleich nach, ob den tschechischen Staatseisenbahnern der alternative Anbieter WGS opportun wäre – oder sie selbst kaufen wollten.

Die ÖBB wollten die Causa vorerst nicht kommentieren. Die ČD betonte aktuell gegenüber dem „Standard“, dass das Mail mit den Wünschen an die ÖBB nicht von einer Führungskraft verfasst wurde.

Nach der Razzia 2016 teilten die ÖBB mit, dass die Verkäufe im Zuge eines Bestbieterverfahrens stattgefunden hätten und Dritten kein Schaden entstanden sei.

Die ÖBB-Holding AG wurde zwischen Juni 2010 und Mai 2016 vom späteren Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) geleitet.
Kritik an den beiden Staatsbahnen übte heute der Verband unabhängiger Bahn-Personenverkehrsunternehmen in Europa (Allrail).
„Im Unterschied zu anderen Verkehrsbereichen ist der Zugang zu gebrauchten Fahrzeugen für Newcomer im Bahnbereich eine der größten Einstiegsbarrieren: Es gibt durch die ererbte Position der nationalen Anbieter keinen funktionierenden Gebrauchtmarkt für die mit Steuergeld finanzierten Fahrzeuge der Staatsbetriebe“, so die Interessenvertreter zur APA.

Und der Verband legt noch nach: „Es scheint, dass die ÖBB einverstanden waren, zum niedrigeren Preis zu verkaufen, um einen Newcomer vom Markteintritt abzuhalten - was den Sachverhalt der Untreue darstellen würde.“

Quellen:


Wie erstrebenswert ist es, auf das E-Auto zu setzen?

Strom aus der Steckdose ist echt super! So könnte man die polemische Schlagzeile der Kronenzeitung aus dem Jahr 1978 übersetzen, die da „bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“ lautete, mit der sich die Werbestrategen der Österreichischen (roten) Bundesregierung über die Gegner des Atomkraftwerkes Zwentendorf lustig machen wollten. Die meisten der typischen Kleinformat-Zeitungsleser übernahmen diesen Spruch, um sich ab jetzt wissend über die atomaren Fortschrittsgegner lustig zu machen.

Mit den selben Mitteln wird nun der Europäischen Bevölkerung eingeredet, dass es im Sinne des Klimawandels ab sofort notwendig sei, alles auf die E-Mobilität zu setzen. Die Massenmedien verfluchen Diesel- und Benzinfahrzeuge, und die typischen Kleinformatleser haben nun auch Unterstützung durch diverse soziale Medien bekommen, ohne die sich die meisten keine Meinung mehr bilden können. Ist auch nicht mehr notwendig, denn die Meinung wird schließlich in den sozialen Medien gebildet. Auf das eigene Gehirn sollte man aufpassen und es nicht durch Nachdenken belasten. Es soll ja schließlich noch lange halten.

So ist es für die Medienlandschaft sehr einfach, uns jeden Unsinn der Wirtschaftsverbände, rhetorisch aufbereitet, unterzujubeln.

Mein Auto braucht nun nicht einmal mehr einen Auspuff. So sauber ist es.

Die Herstellung der Akkus: der wichtigste Rohstoff ist das Lithium. Es kommt über wiegend aus Bolivien. Um das Alkalimetall aus dem Boden zu spülen, werden enorme Mengen an Wasser verbraucht. Beim Enten und Verarbeiten von Lithium wird soviel CO2 ausgestoßen, dass die Akkus im Auto erst Jahrelang ihren Dienst tun müssen, bevor sie, was die CO2 Bilanz angeht, dem Verbrennungsantrieb überlegen sind. Durch den hohen Wasserverbrauch wird die Landwirtschaft der Abbauländer bedroht. Die Getreideproduktion wird aus den betroffenen Gebieten längerfristig verschwinden.

Um bei uns in Europa ökologisch wertvoll unterwegs zu sein, wird im Kongo Kobalt unter menschenunwürdigen und gefährlichen Bedingungen, teilweise von Kindern, gefördert. Um in Europa „ökologisch“ unterwegs zu sein, dulden wir Umwelt- und Gesundheitsschäden in den Ländern, in denen Rohstoffe für die E-Mobilität abgebaut werden.

Für uns ist das allerdings ganz weit weg. Wenn wir mit unserem E-Mobil durch werbewirksam grüne Landschaften fahren, fühlen wir uns der Natur ganz nahe. Nur, wo kommt der Strom her?

Bei der Energiegewinnung aus Kohle oder sonstigen fossilen Brennstoffen, schrumpft der Vorsprung durch einen Elektroantrieb gegenüber dem Antrieb durch Verbrennungsmotoren gehörig zusammen. Elektroantriebe können nur dann punkten, wenn der Strom nachhaltig erzeugt wird. Da aber EU-Weit Subventionen in erneuerbare Energien gekürzt werden und von diesen Geldern auch noch etwas für die Atomkraft abgezweigt wird, gerät die Forschung und der Ausbau der erneuerbaren Energie ins Stocken. Theoretisch ist der Strom aus Atomkraftwerken, von der CO2 Belastung her, sehr gering. Bis heute weiß allerdings noch niemand, wohin mit dem verstrahlten Müll. Es ist so, als ob sie mit dem Flugzeug in Urlaub fliegen, es den Flughafen dort aber noch nicht gibt. Von den unwägsamen Gefahren der Technik dieser Kraftwerke mal ganz abgesehen. Three Mile Island in Pennsylvania (1979), Tschernobyl in der Ukraine (1986) und Fukushima in Japan (2011) haben uns sehr deutlich gezeigt, dass wir diese Technik nicht beherrschen. Auch wenn uns gut bezahlte Techniker und Werbestrategen der Kraftwerksbetreiber und Regierungen salbungsvoll erklären, dass so etwas bei uns nicht passieren kann.

Fazit ist: die E-Mobilität kann nur funktionieren, wenn in erneuerbare Energie investiert wird. Es wird allerdings ein langer Weg sein, dies umzusetzen, da es zu viele „gestrige“ in Politik und Wirtschaft gibt.


Risiko‐ und Krisenmanagement für die Ernährungsvorsorge in Österreich (EV‐A)

in dieser Broschüre von AMA, Joanneum Resarch und Kiras ist auf den Seiten 64 ff folgendes zu lesen:

6.3.2 Langzeitnahrungsmittel Das Problem unserer heutigen Gesellschaft liegt darin, dass die Produktion „just‐in‐time“ verläuft. Im Krisenfall kann es somit schnell zu Engpässen in der Lebensmittelversorgung kommen. Deswegen wäre für jeden Haushalt ein ständiger Lebensmittelvorrat anzuraten, wobei sich vor allem Langzeitnahrungsmittel anbieten. Diese zeichnen sich durch eine Haltbarkeit von mindestens 15 Jahren aus, da die Nahrungsmittel in einem speziellen Verfahren in Vakuum in Metalldosen verpackt werden. Die Langzeitnahrungsmittel werden gefriergetrocknet, wodurch sie 90% ihres Gewichts und ihres Volumens verlieren. Dadurch ist die Lagerung sehr platzsparend. Weitere Vorteile liegen darin, dass sie vor Ungeziefer und Feuchtigkeit geschützt und vielfältig (Brot, Reis, Nudeln, Gemüse, Fleisch, …) sind. Bei der Herstellung wird darauf geachtet, dass der Körper mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt wird. Wichtig ist, diese Lebensmittel kühl (bei Raumtemperatur oder niedriger) und trocken zu lagern. Bei optimaler Lagerung sind die Lebensmittel sogar 20 bis 25 Jahre haltbar. Vor dem Verzehr muss man nur mehr heißes Wasser hinzufügen. Eine bereits geöffnete Dose kann wieder mit dem Kunststoffdeckel verschlossen werden und ist dann noch vier bis acht Wochen genießbar (Innova‐Zivilschutz, 2013).

6.3.3 Lagerbestände Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz, in Polen und Ungarn gibt es Lagerbestände für Lebensmittel, auf die im Krisenfall zurückgegriffen werden kann, in Österreich sind keine derartigen Alternativen vorhanden. Laut dem Lebensministerium gab es in Österreich bis zum EU‐Beitritt (1995) neun Getreidelager. Diese werden derzeit von den Landwirtschaftlichen Bundesversuchswirtschaften vermietet und sind somit nicht verfügbar. In Österreich gibt es nur Krisenlager für Öl und Gas, mit denen man rund 90 Tage auskommt. Die privaten Lagerbestände an Getreide gingen gemäß Markt‐ und Preisbericht der Agrarmarkt Austria (AMA) im Jahr 2014 bis vor der neuen Ernte auf 0.6 Millionen Tonnen zurück (Agrarmarkt Austria, 201413). Das Österreichische Bundesheer hat einen Vorrat lang haltbarer Lebensmittel, welcher aber nur für wenige Personen gedacht ist. Dieser dient nicht dazu, die Bevölkerung im Krisenfall zu versorgen (Generalstabschef Entacher, im Rahmen einer Veranstaltung des Ökosozialen Forums 2013).

Zum Vergleich: In der Bundesrepublik Deutschland werden pro Person 10 kg Lebensmittel in den staatlichen Notvorräten gelagert (Ökosoziales Forum, 2013). Eine sogenannte Bundesreserve umfasst Einlagerungen von Weizen, Hafer und Roggen. Diese Notvorräte dienen in Krisensituationen der Versorgung der Bevölkerung mit Mehl und Brot. Weitere Lebensmittel werden in der Zivilen Notfallreserve gelagert. Diese dient der Versorgung der Bevölkerung im Krisenfall und besteht unter anderem aus Erbsen, Linsen, Reis und Kondensmilch. Diese Lager werden alle zehn Jahre ausgetauscht. Die staatlichen Lebensmittelvorräte in der Schweiz, die unter anderem aus Zucker, Reis, Speiseöl, Kaffee und Hartweizen bestehen, decken einen Bedarf von bis zu vier Monaten (Wagner, 2014). Nähere Ausführungen zur staatlichen Lagerhaltung in Deutschland und in der Schweiz sind in Abschnitt 10.1 zu finden.

Quelle:
Risiko‐ und Krisenmanagement für die Ernährungsvorsorge in Österreich (EV‐A)


Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht

administrator | 19-Feb-2020 18:33

Als Edward Snowden im Sommer 2013 US-Geheimdienst Papiere veröffentlichte und damit die NSA-Affäre auslöste, bei der bekannt wurde, dass unter anderem auch das Telefon der Deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört wurde, gab sie ihren Unmut kund.

Bei der Bundeskanzlerin stößt der mutmaßliche Lauschangriff des US-Geheimdiensts NSA auf Fassungslosigkeit. „Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht“, sagte Angela Merkel vor dem EU-Gipfel 2013 in Brüssel. Zwischen befreundeten Staaten sei Vertrauen notwendig. Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich „sehr besorgt“ über die Berichte.

Im Februar 2020 wurde die gemeinsame Recherche Cryptoleaks von „Rundschau“, ZDF und „Washington Post“ veröffentlicht. Die Operation Rubikon wird als „eine der erfolgreichsten nachrichtendienstlichen Unternehmungen der Nachkriegszeit“ bezeichnet. Ein 280-seitiges Dossier belegt: Spioniert wurde mit manipulierten Verschlüsselungsgeräten der Zuger Crypto AG. 1970 kauften der westdeutsche BND und die CIA zu gleichen Teilen die Firma Crypto AG – verschleiert über eine Stiftung in Liechtenstein.

Damit erscheint die Fassungslosigkeit der Frau Merkel in einem anderen Licht. Ausspioniert werden durch die CIA – das geht nicht, ausspionieren durch den BND anscheinend doch.

Damit ist Angelika Merkel in bester Gesellschaft. Donald Trump hat per Dekret die Nutzung von Telekommunikationstechnik untersagt, die als Risiko für die nationale Sicherheit der USA eingestuft wird. Huawei ist da ein lieber Feind, denn die Chinesen spionieren mit ihrer Technik ja die USA aus und bedrohen damit die nationale Sicherheit.

Dass in Produkten Amerikanischer Fertigung Spionagetechnik und Hintertüren vorhanden sind, kann wohl vermutet werden. In einer kaum zu beschreibenden Arroganz hat die Firma Microsoft bereits eine Hintertür in Windows 95 eingebaut, und diese Hintertür klar lesbar als NSAKEY bezeichnet. In Produkten von Cisco ist eine „Architektur für rechtmäßiges Abfangen“ vorhanden. Im März 2004 wurde ein fest codierter Account mit dem Benutzernamen „cisco“ enthüllt. Die Hintertür hat es Angreifern ermöglicht, remote auf über 8,5 Millionen Cisco-Router und -Switches weltweit zuzugreifen.

Beim Sonicwall Global Management System (GMS) von Dell, einer weit verbreiteten Software zur zentralen Überwachung und Verwaltung der vernetzten Sicherheitsgeräte, war ein verstecktes Standardkonto vorhanden, mit dem remote Sicherheitsgeräte von Unternehmen weltweit überwacht werden konnte.

Quellen:

Zum weltweiten Aufruf von Greta Thunberg zu Klimademos

administrator | 15-Mar-2019 07:24
Die, die es noch erleben, können in zwanzig oder dreißig Jahren darauf zurückblicken, wie sich unsere Jugend bei den Protesten um den Klimaschutz die Seele aus dem Leib schrie.
Die, die es noch erleben, können dann mit Tränen in den Augen auf diese Zeit zurückblicken. Tränen der Trauer, weil sie zu arrogant waren um hinzuhören.
Oder die, die es noch erleben, können zurückblicken und lächeln, denn sie hörten hin und änderten es, anstatt miteinander zu konkurrieren.


Konsequenter ORF

Immer wenn die Redakteure des ORF der Meinung sind, an das moralische Gewissen ihrer Hörer appellieren zu müssen, dann erzählen die Sprecher wieder mal, dass man sich irgendwo auf der Welt mindestens ein Kraftwerk sparen könnte, wenn man die im Standby befindlichen Geräte wirklich ausschaltet oder nicht benutzte Ladegeräte aus der Steckdose nimmt, wenn sie nichts zu Laden haben. Alles soweit richtig, wenn auch nicht immer einfach durchführbar.
Und dann heute (31.1.2019) Vormittag erklärt eine nette Sprecherin, dass man ja auch den Fernseher zum Radiohören verwenden kann. Ja, Radiohören ohne Radio, wie toll. Auch das ist soweit richtig, aber je nach Modell von Fernsehgerät und Radio beträgt der Leistungsunterschied zwischen den beiden Geräten vom 10-fachen aufwärts.
Entweder der ORF verar???t uns auch mit solchen Aussagen, oder es wird schlichtweg nicht nachgedacht. Oder beides.

Und Heute, den 25.Februar 2019 um etwa 11:30 dieselbe Ansage wieder. Auf mein eMail vom 31.Jänner 2019 kam natürlich keine Antwort. Es reicht anscheinend, dass man seine Rundfunkgebühr zahlt und sich ansonsten am besten ruhig verhält, denn eine Meinung kundzutun wird nichteinmal ignoriert.

Schließung der unabhängigen Rechtsberatung im Burgenland

Heute, am 20.Februar 2019, erreichte mich ein offener Brief, in dem der Umstand der Schließung der unabhängigen Rechtsberatung im Burgenland und die Entlassung der Mitarbeiter und die Auflösung dieser Abteilung angekündigt wird.

Die unabhängige Rechtsberatung betreut, entgegen der verbreiteten Meinung, nicht nur Flüchtlinge, sondern alle, die sich eine teure Rechtsberatung nicht leisten können. Also die Ärmsten der Armen.

Die Rechtsberatung steht unter der Ägide der Caritas. Die Caritas ist mit einem Jahresumsatz von 900 Millionen Euro die Non Profit Organisation mit den höchsten Einnahmen Österreichs. Der Spendeneingang lag 2017 bei mehr als 77 Millionen Euro.

Caritas Burgenland hatte im Jahr 2017 Einnahmen von mehr als 27 Millionen Euro.

Alle Einnahmen sind von der Umsatzsteuer befreit und die Gesellschaft steht unter (röm. kath.) kirchlichem Selbstbestimmungsrecht.

Durch die starke Abhängigkeit von staatlichen Leistungen ist die Caritas vermutlich auch von diesem abhängig.

Die Mitarbeiter der Beratungsstellen, egal ob freiwillige oder bezahlte, haben vielen der Hilfesuchenden geholfen. Vielleicht waren die Beratungen der Caritas Burgenland so gut, dass der Erfolg so manchem ein Dorn im Auge war.

Eine von mir gewünschte Stellungnahme der Caritas Burgenland ist bisher noch nicht eingegangen. Sobald diese einlangt, wird dies hier vermerkt.

Der offene Brief ist hier nachzulesen.


KFZ-Pickerlprüfung mit Prangerfunktion

Auf der Webseite der Arge Daten ist nachzulesen, dass durch den neu geschaffenen Paragraphen 57c alle Prüfergebnisse des §57 (Pickerl) 7 Jahre lang gespeichert werden, egal ob Positiv- oder Negativgutachten.
Zahllose Stellen, angefangen vom Landeshauptmann, die Bundespolizei, alle (privaten) Zulassungstellen und alle KFZ-Werkstätten die zur Pickerl-Prüfung berechtigt sind haben auf diese Daten Zugriff. In Summe weit über 300.000 Personen in Österreich.
Muss ein KFZ-Besitzer damit rechnen, dass Mängel festgestellt werden, dann muss er mit jahrelangem Pranger rechnen, vor allem, wenn die Automobilclubs wie ÖAMTC oder ARBÖ die Überprüfungen machen. Diese Clubs dürfen per Definition keine Reparaturen durchführen.
Viele werden sich daher sehr wohl überlegen, einen der Clubs mit der Überprüfung zu beauftragen, sondern eine Werkstätte aufzusuchen, die gleich die Reparaturen durchführt.
Damit wird in vielen Fällen nach einem Negativgutachten die Reparatur nicht selbst durchgeführt oder noch viel schlimmer, in verbrecherischer Absicht vielleicht sogar ein Pfuscher mit der Reparatur beauftragt.
Daher darf nur einmal geraten werden, wem dieses Gesetz dient und aus welchem Grund es geschaffen wurde.
Tu felix Austria! Es lebe die Wirtschaft(spartei).


meinung_main.txt · Zuletzt geändert: 2020/03/19 11:13 von administrator